Antimalware-Scan von Backups
Mit einem Antimalware-Scan von Backups können Sie verhindern, dass infizierte Dateien wiederhergestellt werden, indem Sie überprüfen lassen, ob Ihre Backups keine Malware enthalten. Antimalware-Scans werden von einem Cloud Agenten durchgeführt, der sich im Cyber Protection Datacenter befindet, sodass keine lokalen Computing-Ressourcen verwendet werden müssen.
Wenn Sie einen Antimalware-Scan durchführen wollen, müssen Sie einen Backup-Scanning-Plan konfigurieren. Weitere Informationen über die entsprechende Durchführung finden Sie im Abschnitt 'Backup-Scanning-Pläne'.
Jeder Backup-Scanning-Plan erstellt einen Scanning-Task für den Cloud Agenten und stellt diesen Task in eine Warteschlange, von der es eine pro Datacenter gibt. Die Scanning-Tasks werden entsprechend ihrer Reihenfolge in der Warteschlange abgearbeitet. Die Scan-Zeit hängt zudem von der Backup-Größe ab. Aus diesem Grund gibt es eine Verzögerung zwischen dem Erstellen eines Backup-Scanplans und der Fertigstellung des Scans.
Die Backups, die Sie zum Scannen ausgewählt haben, können sich in einem der folgenden Stadien befinden:
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Nicht gescannt
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Keine Malware
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Malware erkannt
Sie können die Ergebnisse eines Backup-Scans im 'Widget für die Backup-Scanning-Details (Bedrohungen)' überprüfen. Sie können das Widget in der Cyber Protect-Konsole auf der Registerkarte Monitoring –> Überblick finden.
Beschränkungen
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Antimalware-Scans werden für die Backup-Typen Komplette Maschine oder Laufwerke/Volumes von folgenden Workloads unterstützt:
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Windows-Maschinen, auf denen ein Protection Agent installiert ist.
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Virtuelle Windows-Maschinen, die auf Hypervisor-Ebene (agentenloses Backup) durch den Agenten für Hyper-V oder den Agenten für VMware (Windows) gesichert werden.
Antimalware-Scans werden nicht für Backups unterstützt, die von virtuellen Appliances erstellt werden – wie etwa dem Agenten für VMware (virtuelle Appliance), dem Agenten für Virtuozzo oder dem Agenten für Scale Computing HC3.
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Es werden zudem nur Volumes mit dem NTFS-Dateisystem sowie einer GPT- oder MBR-Partitionierung gescannt.
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Als Backup-Speicherort wird nur der standardmäßige Cloud Storage unterstützt. Lokale Storages und Partner-eigene Cloud Storages werden nicht unterstützt.
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Bei der Auswahl der zu scannenden Backups können Sie auch Backup-Sets auswählen, die ein CDP-Backup (Backup aus einer kontinuierlichen Datensicherung) enthalten. Es werden jedoch nur die Nicht-CDP-Backups in diesen Backup-Sets gescannt. Weitere Informationen über CDP-Backups finden Sie im Abschnitt 'Kontinuierliche Datensicherung (CDP)'.
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Wenn Sie eine sichere Wiederherstellung (Safe Recovery) einer kompletten Maschine durchführen wollen, können Sie auch ein Backup-Set auswählen, das ein CDP-Backup enthält. Bei dieser Recovery-Aktion werden die Daten im CDP-Backup jedoch nicht verwendet. Wenn Sie die CDP-Daten wiederherstellen wollen, müssen Sie eine zusätzliche Wiederherstellung von Dateien/Ordnern ausführen.